Löcher zum Wachsen

Der Weg zur Freiheit in den Köpfen führt durch den Beton! Genaugenommen durch die Risse und Löcher darin. Das kann sehr anschaulich und künstlerisch aufbereitet sogar Spaß machen. Wir suchen und finden Möglichkeits-Räume, die der Natur in der Stadt eine Chance geben und lassen sie sich ausbreiten, weil es gar nicht anders geht!

„The Cracks are where the Light comes in“

nach Loenhard Cohen, bzw. Jelaludin Mevlevi Rumi.

Unsere aktuellen Projekte:

Wer bestimmt über Löcher, in denen sich spontanes Grün ausbreitet? Wer genehmigt einen Gemeinschaftsgarten, wo bereits Guerilla Gardening geschieht? Wie kreativ und nachhaltig kann Asphalt sein? Wo lassen sich versiegelte Flächen öffnen und Hitze zurückdrängen durch technisch einfache Lösungen, Pflanzungen von Bäumen, essbarem Grün oder gar Wildwuchs?

„Unter dem Pflaster, ja da liegt der Strand

Schneewittchen, Agit-Hit aus den 1970gern.

Während Entsiegelung langsam salonfähig wird, kann die Sukzession in Wien auch im Bewusstsein vieler Menschen schon Gutes bewirken. Ein Tee oder Salat aus Wildpflanzen, schmucke Asphalt-Kunstwerke, ein Plan-Spiel zur Erkundung der sukzessiven Grün-Besiedelung, Nachbarschafts-Projekte die aus dem Boden spriessen – nicht nur da, wo es bereits genehmigte Freiflächen gibt.

Aktuelle Beispiele aus Initiativen und ganz zufälligen Entwicklungen findest du hier in unserer Löcher-, Wildwuchs-, und Asphalt-Sammlung.

Offizielles öffentliches Grün ist in Wien in einigen Bezirken neu am entstehen. Natürlich ordentlich geplant, genehmigt und umgesetzt:
https://www.wien.gv.at/umwelt/cooleswien/raus-aus-dem-asphalt.html

Löcher, die noch fehlen

Ein Aufkleber, ein Pickerl das anzeigt, wo sich noch zu wenige Löcher befinden, die Akkupunktur mit Grün oder weniger Apshalt wünschenswert ist. Was gewünscht ist, kann auf unsere Seite deponiert werden. Hier starten wir ab sofort eine Sammlung für die wünschenswerten Löcher und ihre Inhalte!

Die Wiener Sukzession ist ein Projekt, das im Rahmen des Open Innovation in Science Impact Lab ‚Action for Sustainable Future‘ (ASF)-Hub gefördert wird, welches die Universität für angewandte Kunst Wien und die Ludwig Boltzmann Gesellschaft ins Leben gerufen haben.